Staatliche Förderung
Grundzulage, Kinderzulage und Berufseinsteiger-Bonus fließen in die Berechnung ein. Ein ungeförderter ETF-Sparplan erhält diese Zulagen nicht. Daher entsteht der in unserem AVD Rechner sichtbare Unterschied.
Förderung, Kosten und Vergleich
Vergleich von gefördertem Altersvorsorgedepot und eigenem Sparplan bis zum Rentenalter, inklusive Zulagen, Steuerersparnis, Renditeannahme und Netto-Endvermögen.
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Unser Rechner stellt ein gefördertes Altersvorsorgedepot einem selbst organisierten ETF-Sparplan gegenüber. Beide Sparwege rechnen mit derselben Sparrate und derselben Renditeannahme. Der Unterschied liegt allein in den staatlichen Zulagen und der Steuerbehandlung.
Zur Berechnung gibst du vier Werte ein.
Als Ergebnis siehst du das Brutto-Endvermögen zum Rentenbeginn, die voraussichtliche Netto-Monatsrente sowie den konkreten Vorteil der Förderung gegenüber dem freien Sparplan. Aufgeschlüsselt wird das Ergebnis nach Eigenbetrag, staatlicher Förderung und Ertrag.
Hinweis: Das Ergebnis ist eine unverbindliche Modellrechnung mit festen Annahmen zu Rendite, Kosten und Förderung. Individuelle Produktkosten, Inflation und eine persönliche Beratung werden nicht berücksichtigt.
Grundzulage, Kinderzulage und Berufseinsteiger-Bonus fließen in die Berechnung ein. Ein ungeförderter ETF-Sparplan erhält diese Zulagen nicht. Daher entsteht der in unserem AVD Rechner sichtbare Unterschied.
Beide Sparwege rechnen mit derselben unterstellten Rendite. Sie ist lediglich eine Annahme, da es keine Garantie für sie gibt. Beim freien Sparplan fallen eine Vorabpauschale und die Schlusssteuer an.
Für das Ergebnis mit einem geförderten Depot werden Günstigerprüfung und nachgelagerte Besteuerung modelliert. Der freie Sparplan enthält eine Vorabpauschale und die Schlusssteuer. Aus diesen Faktoren ergibt sich das Netto-Endvermögen.
Die Rentenlücke ist die Differenz zwischen deinem letzten Nettoeinkommen und deiner gesetzlichen Nettorente. Die gesetzliche Rente ist für die meisten Menschen die primäre Einkommensquelle im Ruhestand. Fällt deine Rente niedriger aus als deine Ausgaben, entsteht die sogenannte Rentenlücke. Diese musst du durch eigenes Vermögen oder zusätzliche Vorsorge schließen.
Wenn du denselben Lebensstandard halten möchtest wie im Berufsleben, musst du in aller Regel vorsorgen. Unser Altersvorsorgedepot Rechner gibt dir dafür die wichtigsten Grundinformationen!
Es gibt viele Optionen, um die Lücke zu schließen. Wichtig ist zuerst, dass du weißt, wie groß deine individuelle Lücke ausfallen wird. Dann kannst du gezielt gegensteuern. Wie stark dich eine geförderte Anlage unterstützt, zeigt dir unser Altersvorsorgedepot Rechner. Wir helfen dir beim Rest.
Bis 2031 gilt laut aktueller Rechtslage eine Haltelinie von 48 % beim Rentenniveau. Das Rentenniveau beschreibt, wie hoch eine Standardrente nach 45 Beitragsjahren im Verhältnis zum Durchschnittseinkommen ausfällt. Auch sie ist jedoch keine Garantie für dein individuelles Einkommen.
Trotz der Haltelinie reicht die gesetzliche Rente nur selten aus, um den aktuellen Lebensstandard zu halten. Grund dafür sind unter anderem die Steuer- und Sozialversicherungsabgaben, die auch in der Auszahlungsphase von deiner Rente abgezogen werden.
Die Rentenlücke und die Versorgungslücke sind nicht identisch. Die Versorgungslücke zieht alle Einkünfte und Ausgaben im Alter zusammen. Zum Beispiel Betriebsrenten, private Verträge, Mietausgaben und -einnahmen und vieles mehr. Sie dient als Grundlage für die Planung deiner privaten Altersvorsorge.
Die Rentenlücke beschreibt lediglich den Unterschied zwischen deinem letzten Nettoeinkommen und deiner gesetzlichen Nettorente.
Leider gibt es keine feste Angabe, wie viel Geld du im Alter benötigen wirst. Gerade deshalb ist es wichtig, dass du dir mit unserem Rechner und den passenden Dokumenten eine möglichst realistische Einschätzung verschaffst.
Eine grobe Orientierung liefert deine Renteninformation der Deutschen Rentenversicherung (DRV). Dort ist deine voraussichtliche gesetzliche Rente bereits ausgewiesen. Das Dokument erhältst du jährlich, sobald du mindestens fünf Beitragsjahre vorweisen kannst und das 27. Lebensjahr vollendet hast.
Eine grobe Faustregel besagt, dass du rund 70 bis 80 % deines letzten Nettoeinkommens benötigen wirst, um deinen aktuellen Lebensstandard im Alter zu halten.
Beispielrechnung
Hinweis: Es handelt sich um eine ungefähre, vereinfachte Beispielrechnung. Die tatsächlichen Werte hängen von deiner individuellen Situation ab.
Die im Beispiel entstandene Differenz von rund 700 € musst du im Ruhestand monatlich selbst abdecken. Wie dir das gelingt, erfährst du gleich.
Deine gesetzliche Rente wird nach einer einheitlichen, festen Formel berechnet. Dafür werden deine Entgeltpunkte beziehungsweise Rentenpunkte mit dem aktuellen Rentenwert, dem Zugangsfaktor für früheren oder späteren Rentenbeginn und dem Rentenartfaktor je nach Rentenart multipliziert.
Du findest Angaben zu deinen Rentenpunkten auf deiner Renteninformation der Deutschen Rentenversicherung.
Beispielrechnung · Rentenformel
Entgeltpunkte × Zugangsfaktor × aktueller Rentenwert × Rentenartfaktor
Entgeltpunkte sammelst du über dein Erwerbsleben hinweg. Verdienst du in einem Jahr genauso viel wie der Durchschnitt aller Versicherten, bekommst du dafür einen Entgeltpunkt. Verdienst du mehr, gibt es anteilig mehr Punkte. Fällt dein Verdienst geringer aus, bekommst du weniger Punkte. Gedeckelt werden die Punkte durch die Beitragsbemessungsgrenze.
Du solltest so viel ansparen, wie nötig ist, um deine persönliche Rentenlücke zu schließen. Mit unserem Altersvorsorgedepot Rechner kannst du verschiedene Sparraten durchspielen und sofort sehen, welches Endvermögen und welche Netto-Monatsrente daraus entstehen.
Starte früh, um vom Zinseszinseffekt zu profitieren. Erträge, die du nicht entnimmst, werfen selbst wieder Erträge ab. Über Jahrzehnte wächst dein Kapital dadurch nicht linear, sondern beschleunigt.
Wir helfen dir, deine Rentenlücke zu schließen. Dafür berechnen wir zum Beispiel mögliche Förderungen über das Altersvorsorgedepot oder finden die richtigen Zulagen für dich. Melde dich für eine individuelle Beratung bei uns. Gemeinsam vergleichen wir passende Anbieter und finden den besten für dich.
Private Rentenversicherungen garantieren dir oft lebenslang eine Zusatzrente. Dafür zahlst du in der Erwerbsphase Beiträge ein. Die Planungssicherheit bei dieser Möglichkeit ist groß, allerdings sind die Renditechancen niedrig und du trägst höhere Kosten.
Das ETF-Depot ist eine flexible Alternative. Du profitierst langfristig von den Renditechancen der Kapitalmärkte, indem du in breit gestreute Indexfonds investierst. Hier sind jedoch Kursschwankungen oder Verluste möglich.
Bei der betrieblichen Altersvorsorge sparst du über deinen Arbeitgeber. Dafür wird ein Teil deines Bruttogehalts direkt angespart (Entgeltumwandlung). In der Ansparphase sparst du bis zu bestimmten Höchstgrenzen Steuern und Sozialabgaben.
Spart dein Arbeitgeber durch die Entgeltumwandlung Sozialversicherungsbeiträge, muss er nach dem Betriebsrentengesetz mindestens 15 % des umgewandelten Betrags als Zuschuss beisteuern (§ 1a Abs. 1a BetrAVG). Diese Pflicht gilt für neue und bestehende Vereinbarungen, kann aber durch Tarifvertrag abweichend geregelt werden.
Im Ruhestand wird deine Betriebsrente jedoch nachgelagert besteuert. Dabei können Sozialversicherungsbeiträge anfallen, die dein Erspartes erheblich schmälern.
Die klassische Riester-Rente war lange eine vielversprechende Möglichkeit, um vorzusorgen. Sie wird durch die Reform der privaten Altersvorsorge abgelöst. Bestehende Riester-Verträge laufen weiter, es gibt keine automatische Kündigung oder Umwandlung. Ab 2027 sind allerdings keine Neuabschlüsse nach dem alten Riester-Modell mehr möglich.
Wir unterstützen dich während der Riester Rente Reform und helfen dir, vom alten Riester-Vertrag auf das neue Altersvorsorgedepot zu wechseln. Melde dich jetzt für eine Riester Beratung 2027 bei uns.
Die Rürup-Rente (auch Basisrente genannt) richtet sich primär an Selbstständige und Gutverdiener. Die Beiträge sind in der Ansparphase steuerlich absetzbar. Allerdings ist das Kapital an eine lebenslange Rente gebunden und lässt sich in der Regel nicht als Einmalbetrag auszahlen.
Das ab 2027 verfügbare Altersvorsorgedepot ist der Nachfolger der Riester-Rente. Das Depot kann ohne Beitragsgarantie geführt werden und darf dadurch stärker in Aktien, Fonds und ETFs investieren. Dadurch können sich langfristig höhere Renditechancen ergeben.
Zusätzlich entsteht ein kostengünstiges Standarddepot, dessen Effektivkosten auf 1,0 % pro Jahr begrenzt werden. Erstmals sind auch Selbstständige förderberechtigt.
Nutze unseren Altersvorsorgedepot Rechner, um zu sehen, wie viel ein gefördertes Altersvorsorgedepot gegenüber einem freien ETF-Sparplan für dich herausholt. Unser Team aus erfahrenen Experten hilft dir anschließend, die richtige Strategie für deine private Altersvorsorge zu finden.
Die wichtigsten Punkte zum Vergleich zwischen gefördertem Altersvorsorgedepot und eigenem Sparplan.
Der Rechner stellt ein gefördertes Altersvorsorgedepot einem selbst organisierten Sparplan gegenüber. Beide Pfade nutzen dieselbe Sparrate, Renditeannahme und Kostenannahme; der Unterschied liegt in Förderung und Steuerbehandlung.
Der Sparplan steht für frei verfügbares eigenes ETF-Sparen außerhalb des neuen Förderrahmens. Er erhält deshalb keine Grundzulage, keine Kinderzulage und keinen Jugendbonus.
Netto-Endvermögen ist die modellierte Endsumme nach vereinfachter Steuerrechnung: beim Altersvorsorgedepot mit Günstigerprüfung und angenommener nachgelagerter Besteuerung, beim Sparplan mit Vorabpauschale und Schlusssteuer.
Kindergeldberechtigte Kinder können im Modell eine Kinderzulage im Altersvorsorgedepot auslösen. Dafür wird das Geburtsjahr genutzt, damit der Rechner die aktiven Förderjahre innerhalb der Ansparphase abschätzen kann.
Nein. Das Ergebnis ist eine unverbindliche Modellrechnung mit festen Annahmen zu Rendite, Kosten, Förderung und vereinfachten Steuern. Individuelle Produktkosten, Inflation und persönliche Beratung sind nicht enthalten.
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