Darum geht’s in der Folge
Zum 1. Januar 2027 kommt mit dem Altersvorsorgedepot die größte Reform der privaten Altersvorsorge seit der Riester-Rente. Finanzklar begleitet diese Reform mit einem eigenen Podcast-Format: Im Gespräch mit Entscheidern aus Politik, Wissenschaft, Versicherungswirtschaft und Neobroker-Branche ordnet Finanzklar ein, was das neue Gesetz für Verbraucher, Berater und Anbieter konkret bedeutet.
Folge 4: Markus Deutsch (Präsident des Steuerberaterverbands Berlin-Brandenburg, Rechtsanwalt & Steuerberater)
In dieser Folge spricht Juri Galkin mit Markus Deutsch, dem Präsidenten des Steuerberaterverbands Berlin-Brandenburg. Ausgangspunkt ist eine Berliner Besonderheit: Anders als im Rest von Deutschland gibt es in Berlin kein Versorgungswerk für Steuerberaterinnen und Steuerberater. Von dort aus geht es um die Frage, was das Altersvorsorgedepot steuerlich bedeutet: für die Förderung, für die Besteuerung im Alter und für die Beratung in der Kanzlei.
Im Fokus:
- Berlin ohne Versorgungswerk für Steuerberater: drei gescheiterte Anläufe in 25 Jahren
- Auswirkungen eines fehlendes Versorgungswerkes
- Altersvorsorgedepot: Entbürokratisierung wichtiger als höhere Zuschüsse
- Nachgelagerte Besteuerung: Deutsch sieht wegen des meist niedrigeren Steuersatzes im Alter kaum Verlierer
- Sonderausgabenabzug nach Deutschs Überschlag ab rund 80.000 bis 90.000 Euro Familieneinkommen günstiger als die Zulagen, für Alleinstehende geschätzt ab 70.000 Euro
- Besonders geeignet für Geringverdiener, Studierende und Sparanfänger, künftig auch für Selbstständige und Mitglieder von -Versorgungswerken
- Mehrere Säulen statt einer: Warum selbst ein Versorgungswerk für Deutsch nur ein Baustein wäre


