Darum geht’s in der Folge
Zum 1. Januar 2027 kommt mit dem Altersvorsorgedepot die größte Reform der privaten Altersvorsorge seit der Riester-Rente. Finanzklar begleitet diese Reform mit einem eigenen Podcast-Format: Im Gespräch mit Entscheidern aus Politik, Wissenschaft, Versicherungswirtschaft und Neobroker-Branche ordnet Finanzklar ein, was das neue Gesetz für Verbraucher, Berater und Anbieter konkret bedeutet.
Folge 6:
In dieser Folge spricht Juri Galkin mit Harald Klein (Geschäftsführer Vertrieb Baloise Financial Services) über die Frage, die den Markt gerade umtreibt: Zählt beim AVD am Ende nur der Preis? Scalable zum Nulltarif, DWS sehr günstig, dazu bald ein staatliches Angebot? Klein hält dagegen und erklärt, warum ein Produkt „von der Stange” für die meisten Menschen die falsche Wahl ist.
Im Fokus:
- Non-Financial Player: Warum Unternehmen aus Versorgung, Lebensmittelhandel und Logistik ins Altersvorsorgedepot einsteigen wollen
- „Altersvorsorge ist kein Schnäppchenmarkt“: Warum der Preiskampf der Neobroker für Klein weniger ein Geschäfts- als ein Kundenrisiko ist
- Der Staat und sein Standarddepot: Warum Klein den Staat faktisch nicht als Produktanbieter sieht und im Januar weder eine eigene Lösung noch eine Beratungsmannschaft erwartet
- Zillmerungsverbot: Warum Klein nicht mit einer Aufhebung rechnet und was das für die Branche bedeutet
- Standard- versus Premiumprodukt: Warum investmentaffine Sparer selten zum Standarddepot greifen und Klein höchstens 20–30 % bei der günstigeren Variante sieht


